Ich bin Sängerin, Performerin und Pianistin aus Berlin.

 

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich darauf gekommen bin, einen ganzen Abend dem Tod und Sterben zu widmen. Das Thema ist zu mir gekommen. Es war plötzlich da. Aber wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich nicht begonnen.

Damals dachte ich noch: „Komisch, eigentlich habe ich doch gar nichts mit dem Thema zu tun.“ Und zwei Monate später war eine enge Freundin plötzlich tot. Ein Unfall. Mitten aus dem Leben gerissen. Und ich stand da, wie gelähmt, nicht mehr in der Lage irgendetwas zu tun, ein Jahr lang wie im Nebel.

Jetzt wusste ich, warum ich das Programm unbedingt machen musste, aber war völlig unfähig auch nur einen Schritt in die Richtung zu gehen. Dann habe ich mich erst einmal ordentlich „abgelenkt“ und mich schönen anderen Projekten gewidmet. LoveSongs3000 ist so entstanden, ich bin umgezogen, habe eine Wohnung renoviert und mein privates Leben neu geordnet.

Der Tod auf der Bühne hat geduldig gewartet. Aber der Tod im Leben kommt, wie er möchte. Und so bin ich wieder zurückgekommen zu dem Thema. Herausgekommen ist Up-Leben.

 

Referenzen (Auswahl)

Bühne: BKA-Theater, Quatsch Comedy Club, Scheinbar, Chansonfest Berlin, Chamäleon, Katholische Akademie, Kathedralforum St. Hedwig (Berlin), Gallustheater, Internationales Theater (Frankfurt), Kulturelle Landpartie im Wendland, Pollitbüro (Hamburg), Schmidts Tivoli (Hamburg), “Songs an einem Sommerabend” auf Kloster Banz, Tuchfabrik (Trier), Kito (Bremen), Kanapee (Hannover), Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg, Grönland auf der “MS Mona Lisa”, Maison Heinrich Heine (Goethe Institut Paris), Theatre Kawa Comedy (Montpellier, Frankreich), Espaces Paul Jargot (Crolles, Frankreich)

TV: “Songs an einem Sommerabend” (Bayerischer Rundfunk), Fun(k)haus (WDR)

Radio: “Querköpfe“ und “Liederladen“ (Deutschlandfunk), “Songs an einem Sommerabend” (Bayerischer Rundfunk)

Produktionen

als Sängerin/Performerin

  • Up-Leben
  • LoveSongs 3000 – Rein&Rick
  • “Losgelöst treibt ein Wort“ – schwindelfrei – Improvisationen zu Lyrik von Hilde Domin
  • “Liebe, Tod und Vollmondnächte“ – schwindelfrei – Improvisationen zu Haikus
  • “Himmelszeit und Trödelstunden“ – Langzeit-Performance in der Natur mit und über Shakespeares Sonette
  • 60 minutes performance – schwindelfrei
  • Ensemble EN – Embracing Emptiness, 12 Tage Improvisation in und mit der Natur im Wendland
  • Lieder vom Meer – Solo mit Akkordeon
  • Klänge für die Welt – mit Veronika Otto, Cello; Rieke Frey, Percussion/Stimme; Reinhild Kuhn Stimme/Tanz
  • Ensemble EN – Embracing Emptiness, mit Frank Fiedler, Percussion; Patrick Braun, Shakuhachi; Reinhild Clef, Cello; Reinhild Kuhn, Tanz
  • suti mjur – movement & voice – Jagna Anderson & Reinhild Kuhn
  • Das besondere Konzert zum neuen Jahr, Neue Sorbische Kompositionen, mit Heidemarie Wiesner, Klavier; Gerold Gnausch, Saxophon; Volker Panzer, Moderation; Reinhild Kuhn, Tanz Improvisation
  • Ich suche ein neues Gesicht (Regie: Judith Seither) mit eigenen Kompositionen und Liedern von Friedhelm Kändler
  • Querfeld (Regie: Sylvia Moss) ein Liederprogramm mit eigenen Kompositionen
  • Something Stupid, Rein&Rick
  • “So küsste mich meine Friseuse” mit Holger Saarmann, als Akkordeonistin, Pianistin und Sängerin
  • Kuhn Li
  • Fictions in the Living room (Minako Seki workgroup)
  • We are hanging from the earth (Minako Seki workgroup)

als Pianistin

  • verschiedene Programme mit deutschen Chansons von Kurt Weill, Friedrich Holländer, Georg Kreisler, Friedhelm Kändler u.a., französischen Chansons von Jacques Brel, Edith Piaf, Jacques Prévert u.a.
  • Tangos
  • Interpretin von neuer Musik, verschiedene Uraufführungen

Ausbildung

Klavierstudium an der UdK Berlin und Folkwang Hochschule Essen, sowie südindische Musik in Bangalore, Indien

Stimm- und Gesangsausbildung u.a. bei Mary Harper, Dorothee Dalg, Renate Schulze-Schindler und Kristin Linklater

Tanzausbildung bei Butoh-Tänzern wie Minako Seki, Yuko Kaseki und Tadashi Endo